| Mit dem Katamara durch die Arktis |
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Es gibt kaum ein reizvolleres Projekt für einen Katamaran-Segler als dasjenige von Sébastien Roubinet und seinem liebevoll Babouche genannten Katamaran: eine Nordwestpassage ohne Motor.
Lederpantoffel heisst der Katamaran Babouche auf Deutsch übertragen. Dieser Name kommt wohl nicht von ungefähr. Der Name ist nämlich zugleich Programm: Die Rümpfe sind mit einer Art Pantoffel ausgestattet, die das Boot zu einem Amphibien-Fahrzeug machen. Mit so gearteten Rümpfen ist es nämlich möglich sowohl das Wasser als auch das Eis zu befahren. Was die Technik angeht, gibt Roubinet auf seiner Website ein ganz klares Statement ab: «[...] Je suis pour la technologie tant qu'elle n'empêche pas de naviguer...Avec un bateau très simple et un équipement minimaliste, on peut parcourir de grandes distances et réaliser de grands projets [...]» Er sei für die Technologie, solange sie ihn nicht am Segeln hindere. Man könne auch mit einem sehr einfach ausgerüsteten Boot grosse Distanzen zurücklegen und grosse Projekte realisieren. Ein Versuch also, mit einfachsten Mitteln eine äusserst anspruchsvole Strecke zurückzulegen. In der Arktis sind schon einige grosse Boote eingefroren im Packeis, ein gewagtes Abenteuer, wenn man bedenkt, dass eine Distanz von rund 4500 Seemeilen (entspricht 8334 Kilometern) zurückgelegt werden soll. Für einen Hobbysegler wäre das wohl ein Projekt, das wirklich nur in den Träumen stattfinden könnte. Sébastien Roubinet hat sein Können schon mehrfach unter Beweis gestellt: Als zweiter Kapitän bei einer Grönland-Expedition und vielen anderen Disziplinen. Auch im Bauen von Katamaranen hat er einen grossen Erfahrungsschatz. So hat er denn auch seine Babouche selbst konstruiert. Für weitere Informationen ist der Besuch der Webseite der Expedition Babouche sehr empfehlenswert. Aufgerufen: 1121 | E-Mail
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