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Technologie im Segel | Technologie im Segel |
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Dass die heutigen Segelboote alles andere als eine Ausgeburt der Natur sind, können wir am Beispiel der Alinghi erfahren. Sie dient sogar dem Technologietransfer. Der doppelte America’s Cup-Sieg von Alinghi ist nicht allein günstigen Segelkonditionen am Tag der Regatta zu verdanken. Das Team der Alinghi hat in punkto Segeln etwas drauf. Aber auch dieses Team hätte bei diesem Wettbewerb nicht gewinnen können, wenn nicht jahrelange Vorarbeit geleistet worden wäre, gerade was Forschung und Entwicklung angeht.
Man sagt nicht umsonst, dass ein Unternehmen viel Geld in ihre Forschung und Entwicklung stecken sollte, um erfolgreich zu werden und interessante Produkte anzubieten. Auf dem Markt ist man unweigerlich einem Wettbewerb um die besten Technologien ausgesetzt, den es zu gewinnen gilt, will man seine Produkte weiterhin verkaufen.
Ähnlich wie auf dem Markt, wo Forschung und Entwicklung unentbehrlich sind, ist auch im Sportwettbewerb, wie dies beim America’s Cup der Fall ist, nur gut, wer auch eine ordentliche Summe in die Forschung investiert und sich ein Boot entwickeln lässt, das auf dem Stand der neuesten Technik ist.
Mit der Alinghi ist der Schweiz sozusagen ein Glückskind geschenkt worden. Die EPFL, auch ETH Lausanne genannt, arbeitet eng mit Alinghi zusammen, damit das Team, das unter Schweizer Flagge segelt, auch wirklich das Beste vom Besten auf ihrem Boot hat.
Die Zusammenarbeit der Alinghi geht aber noch weiter: Sie arbeitet mit den wichtigsten Herstellern zusammen, die Komponenten für ihr Boot herstellen, die aber nachher wieder für revolutionäre Produkte verwendet werden können. Was auf dem Boot verbaut wird, strotzt bisweilen von Kreativität, damit eine optimale Gewichtsverteilung erreicht werden kann. So werden auf dem Boot beispielsweise Glasfasern eingebaut, was ein Hersteller dann für andere Produkte seiner Reihen wieder verwenden kann.
Eine Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung ist in einem solchen Falle ideal: Die Forscher und Forscherinnen können sich untereinander austauschen; gleichzeitig treten sie in Kontakt mit Forscherinnen und Forschern der ETH Lausanne, das Wissen wird geteilt untereinander und für alle ein Weiterkommen in ihren Projekten ermöglicht.
Weiterführende Quellen:
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