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Hochschulen - Bildung mit ZukunftDie Fachhochschul-Landschaft in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren frappant verändert. Nachfrage und Angebot sind gemeinsam in die Höhe geschnellt. Jahr für Jahr werden an verschiedenen Standorten in der Schweiz Tausende von qualifizierten Fachkräften, die von der Wirtschaft unbedingt gebraucht werden, ausgebildet. Ein Grund dafür, weshalb die Beliebtheit dieser Weiterbildungsinstitute derart gestiegen ist, liegt in der Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die FH Schweiz stehen für angewandte Forschung und bieten dank der guten Vernetzung einen konkreten Nutzen für die Wirtschaft. Der funktionierende Wissenstransfer, der sogar noch intensiviert werden kann, bildet ein bedeutender Standortvorteil für die Schweiz.Die HWZIm Jahre 1986 gründeten der Kaufmännische Verband Zürich sowie die Juventus-Schulen Zürich die damalige HWV Zürich, die auf berufsbegleitendes Lernen ausgerichtet war. Mittlerweile heisst das Bildungsinstitut Hochschule für Wirtschaft Zürich und ist Mitglied der Zürcher Fachhochschulen. 1500 Studierende und mehr als 250 Dozierende machen die HWZ zur grössten berufsbegleitenden Fachhochschule der Schweiz im Bereich der Wirtschaftswissenschaften.Mit dem Bachelor (B.Sc.) in Business Administration legt man den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. Die Ausbildung kann in Deutscher wie auch in Englischer Sprache absolviert werden. In den ersten drei Semestern sollen sich die Studierenden ein breites Grundwissen dieser Disziplin aneignen. Dazu besuchen sie Vorlesungen in den Modulen Finanz- und Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre , Human Ressources Management, Organisationslehre, Finance and Investment, Wirtschafts-Geschichte, Mikroökonomie, Wirtschaftsmathematik, Informatik, Recht, Englisch, Deutsch oder auch im wissenschaftlichen Arbeiten mit all seinen Facetten. Danach gilt es die Assessment-Prüfungen erfolgreich abzulegen, um dann ins Hauptstudium einzusteigen, wo man sich für eine der vier Grundrichtungen entscheiden muss, die im Folgenden kurz vorgestellt werden. Major General ManagementGeneral Management wählt man, wenn man sich noch nicht in eine bestimmte Richtung bewegen will, sondern seine allgemeinen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse verbreitern und vertiefen will. Als Reaktion auf den Wandel im Wirtschaftssystem befindet sich auch die Ausbildung im Wandel, damit sie den aktuellen Anforderungen gerecht werden kann. Die Globalisierung der Volkswirtschaften und die damit verbundenen verschärften Konkurrenzsituationen in den Märkten stellen die Führungskräfte vor ganz neue Herausforderungen. Flexibilität ist gefragt. Es gilt, Leute mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Ausbildung und unterschiedlicher Lebenserfahrung zu führen und zu motivieren. Interkulturelle und innovative Denkweisen werden immer stärker gefordert. Beim Major General Management wird man mit den Anforderungen an zeitgemässe Führungskräfte vertraut gemacht, so dass man diesen gewachsen ist.Major Banking and FinanceWie es Titel der Richtung schon sagt, werden hier Führungskräfte für den Finanzsektor ausgebildet. Die Schwerpunkte werden dabei auf Finanzökonomie, Corporate Finance, Asset Management, alternative Anlagestrategien, Wealth Management, Financial Planing, Risk Management, Wertschöpfungskette und Prozessmanagement von Finanzdienstleistern gelegt.Major Accounting and ControllingAbsolventen dieses Hauptstudiums sind später einmal in der Wirtschaftsprüfung, der Wirtschaftsberatung, im Finanzmanagement, im Kreditmanagement, im Investmentbanking oder in der öffentlichen Verwaltung tätig. Auf den international anerkannten Rechnungslegungsstandard IFRS wird während der Weiterbildung ein Fokus gelegt. Auch umfassend behandelt wird der Swiss GAAP FER, so ist man bereit für Aufgaben in national oder international ausgerichteten Organisationen. Selbstverständlich werden nicht gern gesehene Themen wie Creative und Criminal Accounting auch eingehend behandelt. Weitere Themenschwerpunkte bilden die Budgetierung, die Finanzplanung, die vertiefte Unternehmensbewertung sowie die Ausgestaltung und Implementierung von Controllinginstrumenten.Major MarketingDer Name dieses Majors bezeichnet keine Tätigkeit, vielmehr ist der Begriff zu einer umfassenden Denkhaltung avanciert, die in jedem erfolgreichen Unternehmen gelebt werden muss. Der Kunde gehört ins Zentrum. Wie oft wurde dieser Satz schon gehört? Hier lernt man, was marketingorientiertes Denken in der Praxis heisst und welche Bereiche eine spezielle Marketingrelevanz aufweisen. Ein Blick auf den Modulplan zeigt wie facettenreich dieses Hauptstudium ist. Trotz der Spezialisierung kommt auch die Ausbildung in den wichtigen Disziplinen wie BWL oder Volkswirtschaftslehre nicht zu kurz.Weitere AngeboteDie Wirtschaft Hochschule Zürich bietet noch eine ganze Reihe weiterer Bildungsangebote. Mit dem B.Sc. in Business Communication wird man zum Profi für die Unternehmenskommunikation. Kommunikationstheorie und –praxis werden hier auf interdisziplinäre Art und Weise vermittelt. An der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Informatik operiert der Studiengang, der mit dem B.Sc in Business Information Technology abgeschlossen wird. Betriebswirtschaft ist hier ebenso ein Thema wie Software Engineering, für Abwechslung ist also gesorgt.Auf den B.Sc.-Ausbildungen aufbauend, ist der MBA . Für den Master of Business Administration müssen noch zwei Studienjahre angehängt werden. Belohnt wird man dafür mit einer sehr fundierten Kenntnis der Materie und optimalen Startbedingungen für eine grosse Karriere. |
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