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Segelsprache im Alltag – Folge 1: Hart am Wind
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Segelsprache im Alltag – Folge 1: Hart am Wind | Segelsprache im Alltag – Folge 1: Hart am Wind |
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Ohne es uns bewusst zu sein, segeln wir sprachlich ziemlich oft. Die Segler und Seglerinnnen der letzten paar Jahrhunderte haben sich Wörter und Wendungen geschaffen, die man als Nichtsegler gar nicht versteht. Fachwörter zum ManövrierenDer Zweck dieser Fachwörter ist ganz klar, eindeutige Begriffe für ein Manöver zu definieren. Es müssen schliesslich alle Mitglieder der Mannschaft wissen, was zu tun ist, wenn der Steuermann fragt, ob alle bereit zum Wenden sind. Im Falle des Wendens wird nämlich gegen den Wind gedreht, das Drehen muss Hand in Hand gehen, sonst klappt es nicht, man läuft Gefahr, mit der Nase in den Wind stehen zu bleiben. Zurück in die AlltagsspracheDie Fachwörter des Segelns schaffen es im umgekehrten Fall aber auch wieder zurück in die Alltagssprache. Dazu wollen wir hier eine Serie starten. Den Anfang macht die Redensart „Hart am Wind segeln“.Wir finden die Wendung vor allem in Zusammenhängen wie in den folgenden Beispielen:
Warum bedeutet die Wendung, was sie bedeutet?Es bedeutet also, äusserst risikoreich zu spielen. Beim Segeln, wo der Begriff als Kursangabe fungiert, ist es nicht anders: Er bezeichnet Windeinfallswinkel von weniger als 90°. Risikoreich ist das Segeln in diesem Bereich insofern, als man durch zu starkes drehen gegen Luv (also gegen den Wind) stehen bleibt. Gegen den Wind flattern die Segel nämlich wie eine Fahne an Land.Aufgerufen: 917 | E-Mail
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