Sailing Blog
Per Segelschiff in die griechische Unterwelt | Per Segelschiff in die griechische Unterwelt |
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Die Insel Santorini hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nichtsdestotrotz ist sie ein kleines Paradies auf Erden oder im Wasser.
Die Geschichte der Insel Santorini war bewegt im eigentlichen Sinne des Wortes: Als Santorini vor 3500 Jahren entstand, ist es gleich einmal in zwei Teile gebrochen. Dies natürlich im Zusammenhang mit dem Ausbrechen eines Vulkans, der die heutige Gestalt der Insel wesentlich mitprägte. Die reiche Sagenwelt der alten Griechen hat denn diese Insel auch gleich in ihre Sagenwelt eingeschlossen. Als Atlantis soll die Insel in den Duktus der Sagen Griechenlands eingegangen sein, diejenige Stadt also, die im Meer versank. Gleichsam wurde sie als Tor zur Unterwelt verstanden, dem Hades, ein wichtiges Attribut für eine Stadt des alten Griechenlands. Das Rätsel, wo denn der Eingang zum Hades zu finden sei, war schliesslich eine der wichtigsten Fragen der griechischen Mythologie. Wenngleich die Zeiten einer mythologischen Welterklärung mit dem Erfolg der Naturwissenschaften oder der genauen Wissenschaften seit dem Zeitalter der Aufklärung eher vorbei sein dürften, kann man sich mit dem Segelboot in die Arme dieser Kykladeninsel geben. Bei Santorini gibt es nämlich einen relativ neuen, gut geschützten Hafen, der es auch erlaubt, seine Yacht abzustellen, während man sich in einem Wellness-Hotel verwöhnen lässt und sich von den Anstrengungen des Segelns erholt. Der nämliche Hafen ist in seiner Einfahrt rund drei Meter tief und lässt so die Boote gut in den Hafen ein. Wie viele Häfen der griechischen Kykladeninseln ist der Hafen von Santorini hauptsächlich zum Fischen benutzt, es legen deshalb viele kleine Fischkutter in diesem Hafen an, was aber nicht weiter stört, denn die Anlegeplätze sind nummeriert und bieten auch Segeltouristen eine gute Möglichkeit, eine Pause von Wind und Wellen einzuschalten. Denn obwohl es sich in der traumhaften Inselwelt Griechenlands wunderbar segeln lässt, ist man wohl froh, wenn man sich wieder einmal auf dem Festland der Insel die Füsse vertreten kann und einen Spaziergang einlegen kann. Bei der Ansteuerung von Santorini muss man auf die Klippen achten, die man am besten umschifft. Schliesslich will man ja nicht mitten in der See stecken bleiben, so kurz vor dem Ziel. Die Kykladeninseln befinden sich südöstlich vom Festland Griechenlands. Geht man von Athen aus, befinden sich die Inseln ziemlich direkt südlich. Die beste Gelegenheit, eine Segelreise nach den Kykladeninseln zu unternehmen, ist der Hochsommer. Während dieser Zeit bläst ein kräftiger Nordwind, der Meltemi. Aufgerufen: 1203 | E-Mail
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